Politiker kämpfen für Bahnstrecke Aachen-Düren

Von: gego
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Aachen/Düren/Berlin. Die Bundestagsabgeordneten der Kreise Düren und Heinsberg und der Städteregion Aachen wollen eine parteiübergreifende Delegation für den Bau eines dritten Bahngleises zwischen Aachen und Düren bilden.

Dies teilten die SPD-Abgeordneten Ulla Schmidt (Aachen) und Dietmar Nietan (Düren) am Donnerstag mit. Das dritte Gleis sei nicht nur für die Region, sondern auch für den bundesweiten Güterverkehr von großer Bedeutung.

Anlass für die neuerlichen Bemühungen ist ein Bericht unserer Zeitung vom vergangenen Freitag, demzufolge Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) auffallend gern in seiner Heimat Bayern investiert und auch deswegen dringlichere Bauvorhaben in anderen Bundesländern vernachlässigt werden, etwa besagtes dritte Gleis. Selbst für eine geplante Alternative zum dritten Gleis waren im Investitionsrahmenplan 2011 bis 2015 (IRP), dessen Neufassung Ramsauer am Mittwoch vorstellte, keine Mittel mehr vorgesehen.

Die Neufassung des IRP ist eine Weiterentwicklung des ersten IRP-Entwurfes vom September 2011. Im Vergleich zu diesem ersten Entwurf wurde das Budget um 1,7 Milliarden Euro erhöht. 83 Prozent dieser Mehrausgaben fließen nach Bayern und Baden-Württemberg. Die Herzogenrather Bundestagsabgeordnete Bettina Herlitzius (Grüne) erklärte am Donnerstag, „die Milliarden, die Herr Ramsauer nach Süddeutschland schiebt, könnten sinnvoller verwendet werden”.

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