Pegelstand des Rheins bei Köln nähert sich Ein-Meter-Marke

Von: ddp-nrw
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Der Rhein hat den niedrigsten Wasserstand seit sechs Jahren erreicht und sinkt weiter.

Köln. Der Pegelstand des Rheins bei Köln hat sich am Wochenende der Ein-Meter-Marke genähert. Wie die Hochwasserschutzzentrale mitteilte, lag der Pegel am Sonntag (12.00 Uhr) bei 1,04 Metern. Der Wasserstand verändere sich derzeit kaum noch und werde Montagfrüh zwischen 0,95 und 1,15 Metern liegen, hieß es.

Der Rhein führe so wenig Wasser wie seit sechs Jahren nicht mehr, sagte ein Sprecher der Kölner Hochwasserschutzzentrale der Nachrichtenagentur ddp. Seit mehreren Wochen ist es im Rheinland zu keinen nennenswerten Niederschlägen gekommen. Der niedrigste Wasserstand des Flusses war am 29. September 2003 mit 0,80 Metern am Kölner Pegel gemessen. Durchschnittlich beträgt dort der Wasserstand 3,48 Meter.

Ob im Herbst ein neuer Rekordtiefstand erreicht wird, sei noch nicht absehbar, hieß es. Nach Angaben der Kölner Wasserschutzpolizei liegt die Wassertiefe in der Fahrrinne des Rheins unter zwei Metern. Unter diesen Umständen könnten die meisten Frachtschiffe nicht voll beladen werden. Etliche Eigner hätten sich trotz erheblicher wirtschaftlicher Einbußen dafür entschieden, aus Sicherheitsgründen überhaupt nicht zu fahren.

Vorschriften, die die Fahrt bei Niedrigwasser untersagen, gebe es allerdings nicht. Aufgrund der geringen Wassertiefe kam es bereits zu kleineren Havarien.

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