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„Party Patrol” soll in NRW für nüchterne Autofahrer sorgen

Von: epd
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Alkoholkontrolle
Nach Schätzungen von Verkehrsexperten gehen 40 Prozent aller Unfälle auf das Konto von Alkohol und Drogen. Versicherer dürfen in bestimmten Fällen ihre Kaskoleistungen kürzen. Foto: Sascha Schuermann/ ddp

Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Innenminister Ingo Wolf (FDP) will mit Fahrsimulatoren und Verkehrskontrollen junge Autofahrer vom Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss abschrecken.

Betrunkene junge Fahrer verursachten im vergangenen Jahr mehr als 2.200 Verkehrsunfälle, wie der Minister am Freitag zum Auftakt der „Dont drink and drive”-Kampagne in Düsseldorf mitteilte. Dies seien fast 25 Prozent aller Alkoholunfälle, von denen viele in den Nächten auf Samstag und Sonntag passierten.

Alkohol steigere die Risikobereitschaft und schränke die Reaktionsfähigkeit ein. „Wer fahren will, muss nüchtern bleiben”, betonte Wolf.

Das Kampagnen-Team besuche im Februar und März Großdiskotheken in NRW, hieß es. Dort verschenke die „Party Patrol” Gutscheine für alkoholfreie Getränke und lasse Besucher mit Reaktionsspielen und an Fahrsimulatoren erleben, wie Alkohol die Fahrtüchtigkeit einschränke und Gefahren unterschätzen lasse, hieß es. Die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne „Dont drink and drive” besteht den Angaben nach seit 1993.

Die Einsatzorte der „Party-Patrouille”

In den nächsten Wochen ist in nordrhein-westfälischen Groß-Diskotheken eine „Party-Patrouille” unterwegs, um vor Alkohol am Steuer zu warnen. Dabei werden unter anderem Fahrsicherheitstrainings verlost und Gutscheine für alkoholfreie Getränke verteilt. Dies sind die Einsatzorte:

6. Februar: Ton-Fabrik, Mechernich/Kreis Euskirchen

7. Februar: Nachtschicht, Köln

13. Februar: Kesselhaus, Wipperfürth/Oberbergischer Kreis

14. Februar: Sonic Club, Vlotho/Kreis Herford

27. Februar: Aura, Ibbenbüren

28. Februar: Go!Parc, Münster

7. März: Funpark, Hagen
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