Parkplatz-Mord: Nicht dieselbe Waffe wie bei anderen Taten

Von: dpa
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Kerpen/Köln. Der gewaltsame Tod eines unbekannten Mannes an einem Parkplatz in Kerpen bei Köln stellt die Polizei weiter vor ein Rätsel. Ob eine Verbindung zu zwei früheren Morden in Hessen und Baden-Württemberg besteht, werde weiter geprüft, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag in Köln.

Inzwischen sei aber klar, dass der Mann in Kerpen nicht mit derselben Waffe erschossen wurde wie die beiden anderen Opfer. Das habe die ballistische Untersuchung ergeben.

„Wir ermitteln natürlich trotzdem weiter, ob es Zusammenhänge gibt und ob es möglicherweise derselbe Täter war, der nur eine andere Waffe benutzt hat”, sagte die Sprecherin. Alle drei Männer wurden in der Nähe von Parkplätzen erschossen, die als Homosexuellen- Treffpunkte gelten.

Im jüngsten Fall war die Leiche eines etwa 25- bis 30-jährigen Mannes vor etwa einer Woche in einem Waldstück bei Kerpen-Buir gefunden worden. Obwohl die Polizei ein Foto veröffentlicht hatte, konnte er bis heute nicht identifiziert werden. Der Tote war nur mit einem T-Shirt bekleidet.

Im Mai war ein 30-Jähriger erschossen auf einem Parkplatz im Landkreis Böblingen gefunden worden. Im Juli starb ein 70-Jähriger an einem Parkplatz nahe dem Frankfurter Flughafen. Diese beiden Männer waren mit derselben Schusswaffe getötet worden.

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