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Panzerknacker scheitert in Beegden an aufmerksamem Anwohner

Von: sim
Letzte Aktualisierung:

Beegden. Durch den Hinweis eines aufmerksamen Anwohners haben Polizei und Feuerwehr am Donnerstagmorgen im niederländischen Beegden, rund zehn Kilometer südwestlich von Roermond, die Sprengung eines Geldautomaten verhindern können.

Es wäre die zweite Tat dieser Art innerhalb von drei Tagen im Raum Roermond gewesen.

Gegen 4.45 Uhr hatte die Polizei den Tip bekommen, dass neben einem freistehenden Geldautomaten der Rabobank auf dem Dorfplatz in Beegden Gasflaschen lägen. Polizei und Feuerwehr rückten sofort aus und fanden am beschriebenen Ort eine Gasflasche, von der aus ein Plastikschauch in den Geldautomaten führte. Das Gas war noch nicht explodiert, berichtet das Limburgs Dagblad am Donnerstag in seinem Onlinedienst. Möglicherweise wurde der Täter bei seinem Vorhaben gestört.

Sicherheitshalber mussten die Anwohner einiger Appartements am Dorfplatz ihre Wohnungen verlassen. Sie konnten gegen 6.15 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren, als keine Explosionsgefahr mehr bestand.

Erst am 22. Februar hatten Unbekannte in Roermond bei der Detonation eines Geldautomaten in einem Geschäftszentrum erheblichen Sachschaden angerichtet. Ein Postamt wurde so schwer beschädigt, dass es bis auf weiteres geschlossen bleiben muss. Die Täter verschwanden spurlos.

Am frühen Mittwochmorgen hatten Unbekannte im Stolberger Stadtteil Atsch einen Geldautomaten nach gleichem Muster geknackt. Auch von ihnen fehlt noch jede Spur.

Während auf deutscher Seite der erste Geldautomat am 2. März 2009 in Roetgen aus der Wand flog, sind die Panzerknacker in Niederländisch-Limburg bereits seit Februar 2008 aktiv.

Mittlerweile verzeichnet die Polizei dort in den vergangenen beiden Jahren mehr als ein Dutzend versuchter oder geglückter Anschläge auf Geldautomaten, allerdings nicht alle nach der gleichen Vorgehensweise.
Ob es sich daher immer um die gleichen Täter handelt, ist fraglich.
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