Aachen/Düren/Heinsberg - Orkanartige Böen und Dauerregen: Unwetter in der Region erwartet

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Orkanartige Böen und Dauerregen: Unwetter in der Region erwartet

Von: red/dpa
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Es wird stürmisch: In der Nacht zu Mittwoch ist in der Region mit heftigem Unwetter zu rechnen. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa

Aachen/Düren/Heinsberg. Das neue Jahr beginnt in der Region mit Sturm und Dauerregen: In der Nacht zu Mittwoch ist mit einem schweren Unwetter zu rechnen, dessen Böen Orkanstärke erreichen können. Der Deutsche Wetterdienst riet am Dienstag, sich entsprechend vorzubereiten. Dazu gibt es heftige Regenfälle; am Rhein könnte deshalb die erste Hochwassermarke überschritten werden.

Die sogenannte Vorabinformation des Wetterdienstes für die Region vom Vormittag hat noch nicht den Charakter einer offiziellen Unwetterwarnung. Sie wurde für die Städteregion Aachen und die Kreise Düren und Heinsberg ausgesprochen. Demnach werde ab Mitternacht der Wind wohl deutlich zunehmen. Im einzelnen könne es am Mittwoch im Zeitraum zwischen 3 Uhr nachts und 13 Uhr von Westen her zu schweren Sturmböen kommen, die Windgeschwindigkeiten bis zu 100 Kilometern pro Stunde erreichen, also Windstärke 10.

Während es bei alledem kräftig schauert und gewittert, treten vorübergehend sogar orkanartige Böen bis 115 Kilometern pro Stunde (Windstärke 11) auf. Stellenweise seien sogar Orkanböen mit über 120 Kilometern pro Stunde (Windstärke 12) nicht ausgeschlossen. Bei Gewitter könnten solche orkanartigen Böen auch im Flachland auftreten. Die anrückende Schlechtwetterfront bringt zudem Dauerregen, weshalb die Flusspegel weiter steigen - und damit auch die Hochwassergefahr. Vereinzelt könnten bis zu 20 Liter innerhalb von sechs Stunden fallen, hieß es. Die Temperaturen liegen bei maximal 9 Grad.

Ab Mittwochmittag nehme die Unwettergefahr in der Region dann voraussichtlich ab. Dennoch könnten sich weiterhin Schauer und Gewitter mit teils schweren Sturmböen bis 100 Kilometern pro Stunde bilden.

Am Rhein bei Köln könne die Hochwassermarke I von 6,20 Meter überschritten werden, hieß es bei den Schifffahrtsbehörden. Das bedeutet erste Einschränkungen für den Schiffsverkehr in diesem Bereich. Für die Fahrt stromabwärts gelten dann Geschwindigkeitsbegrenzungen, um die Uferbereiche zu schonen.

Bei Dauerregen könnten nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes kleinere Flüsse und Bäche örtlich über die Ufer treten. Unklar sei noch, wie lange der Regen anhalte. Davon hängt nach Angaben des Schifffahrtsamtes Duisburg-Ruhr ab, ob das Rheinhochwasser weiter steigt.

Bis Donnerstag soll der Kölner Pegel zunächst bis zu sieben Meter erreichen. Die Hochwassermarke II wird bei 8,30 Metern erreicht. Dann wird die Schifffahrt eingestellt. Innerhalb von NRW werden die Hochwassermarken zuerst in Köln wegen der dortigen Enge des Rheinbettes erreicht.

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