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Notorischer Verkehrssünder legt bei Kontrolle Beichte ab

Von: ddp-nrw
Letzte Aktualisierung:

Bergisch Gladbach. Ein 64-jähriger Autofahrer aus Bergisch Gladbach bei Köln ist 13 Jahre ohne Führerschein gefahren.

Wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte, war der Mann wegen einer abgelaufenen TÜV-Plakette angehalten worden. Noch bevor die Polizisten den Grund des Anhaltens nannten, seitze der Mann zu einer verkehrsrechtlichen „Lebensbeichte” an.

Bereits 1997 sei ihm der Führerschein abgenommen worden, weil er damals mit mehr als 1,6 Promille im Blut unterwegs gewesen sei, räumte der Rentner ein. Seitdem fahre er zwar regelmäßig, aber den Führerschein habe er vor allem aus Kostengründen nicht mehr beantragt.

Aufgrund seiner überaus vorsichtigen Fahrweise habe er keine Unfälle verursacht. Nun aber wolle er sofort einen neuen Führerschein beantragen, beteuerte er gegenüber den Beamten. Diese erstatteten Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und untersagten die Weiterfahrt.
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