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Neues Semesterticket kommt ab 2015 und wird teurer

Von: red
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Mit Bus und Bahn zum Pauschalpreis durch die Region: Für viele Studierende mit schmalem Geldbeutel bringt das Semesterticket bezahlbare Mobilität. Foto: Michael Jaspers
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Vertreter der vier Aachener Hochschulen und der Verkehrsanbieter AVV, Aseag und DB Regio unterzeichneten am Donnerstag den neuen Vertrag über das Semesterticket ab 2015. Foto: AVV

Aachen. Aachens Studenten werden ab 2015 für weitere drei Jahre mit dem AVV-Semesterticket Busse und Züge in der Region nutzen können. Die Preise dafür erhöhen sich bis 2018 allerdings schrittweise. Ein entsprechender Vertrag wurde am Donnerstag von Vertretern der vier Hochschulen sowie von AVV, Aseag und DB Regio unterzeichnet.

Der neue Vertrag tritt ab dem Sommersemester 2015 in Kraft und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Für sein AVV-Semesterticket zahlt jeder Studierende statt aktuell 102,42 Euro im Sommersemester 2015 und Wintersemester 2015/16 zunächst 107,70 Euro. Im Sommersemester 2016 und Wintersemester 2016/17 werden es 113,25 Euro sein und im Sommersemester 2017 und Wintersemester 2017/18 schließlich 119,07 Euro.

„Die damit verbundene Preissteigerung liegt bei ca. 3,5 Prozent pro Jahr und bewegt sich somit im Rahmen der allgemeinen Preisentwicklung im öffentlichen Nahverkehr“, heißt es in einer Pressemitteilung des Aachener Verkehrsverbundes (AVV). Im Gegensatz zu den vorherigen Verträgen hätten sich die Parteien im neuen Vertrag auf eine gestaffelte Preissteigerung geeinigt. Dies entspräche der tatsächlichen Kostenentwicklung.

Den entsprechenden Vertrag unterzeichneten am Donnerstag Studentenvertreter von RWTH, Fachhochschule, Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Katholischen Hochschule NRW sowie von AVV, Aseag und der DB Regio AG. „Wir freuen uns, dass wir uns nach sehr konstruktiven, teilweise schwierigen aber immer fairen Gesprächen auf diese Vertragsversion einigen konnten“, sagte AVV-Geschäftsführer Hans-Peter Geulen.

Auf das kostenlose Mitnehmen einer Begleitperson müssen die Studierenden allerdings weitehrin verzichten. Der Basisvertrag zum Semesterticket war im Studierendenparlament der RWTH zwar mit großer Mehrheit beschlossen worden.

Eine Wiedereinführung der Personenmitnahme scheiterte dort allerdings aufgrund der damit verbundenen Kosten. „Wir hätten die Personenmitnahme sehr gerne wiedereingeführt und haben sehr lange mit allen Beteiligten über das Thema diskutiert, allerdings war das Preisangebot einfach zu hoch“, sagte Raphael Kiesel, Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses der RWTH. Laut einer Umfrage unter den Studierenden würde nur ein kleiner Teil der Studierenden von der Mitnahme profitieren.

Von den Verhandlungen unberührt bleibt der Vertrag über das Semesterticket NRW. Gemeinsam mit dem AVV-Semester-Ticket haben die Studierenden somit auch in den kommenden sechs Semestern die Möglichkeit, den Nahverkehr in ganz NRW zu günstigen Konditionen zu nutzen.

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