Neues Polizeiboot auf dem Rhein unterwegs

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Düsseldorf. Mit einem neuen Streifenboot will die Wasserschutzpolizei in Nordrhein-Westfalen künftig für mehr Sicherheit auf dem Rhein sorgen.

Die „WSP 1”, die am Freitag von Innenminister Rolf Jäger (SPD) getauft wurde, könne Geschwindigkeiten von mehr als 45 Kilometer pro Stunde erreichen, teilte das Innennministerium am Freitag in Düsseldorf mit. „Es gibt kaum etwas auf dem Rhein, das schneller unterwegs ist. Jedenfalls nicht in der Größe”, sagte ein Sprecher. Das 19 Meter lange und fünf Meter breite Boot im Wert von 1,5 Millionen Euro sei mit modernster Technik ausgerüstet, etwa bei Navigation und Steuerung.

Zudem sei das Boot als schwimmende Befehlsstelle ausgerüstet. Große Einsätze wie Schiffshavarien könnten künftig von dort koordiniert werden. Eine hydraulische Bergeplattform am Heck erleichtere es den Polizisten, Menschen aus dem Wasser zu bergen.

Die „WSP 1” werde ab sofort von Duisburg aus eingesetzt, um den Schiffsverkehr zu überwachen und Umweltverstöße auf dem Rhein zu verfolgen. Insgesamt sind in NRW 14 Rhein- und 11 Kanalstreifenboote der Polizei auf rund 750 Kilometer schiffbaren Wasserstraßen unterwegs.

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