Aachen - Neuer Drogenfall in Aachener JVA

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Neuer Drogenfall in Aachener JVA

Von: hau
Letzte Aktualisierung:
JVA Aachen
Ein Häftling der Justizvollzugsanstalt Aachen steht in seiner Zelle. Foto: dpa

Aachen. Die Justizvollzugsanstalt Aachen kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus. Am Mittwoch wurde ein neuer Fall von Drogenschmuggel bekannt. Die Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage, dass gegen einen 46-jährigen Bediensteten unter anderem wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, aber auch wegen anderer Straftaten, ermittelt werde.

Der 46-Jährige wurde allerdings nicht in Untersuchungshaft genommen, ein Indiz dafür, dass seine Vergehen nicht so gravierend sein könnten. Nach Angaben der Anstaltsleitung ist er ebenfalls nicht vom Dienst suspendiert.

Am Montag hatten die Fahnder die Privaträume des Mannes und seinen Dienstspind in dem Gefängnis in der Soers durchsucht. Ermittelt werde auch gegen Mittäter, Oberstaatsanwalt Robert Deller wollte aber aus ermittlungstaktischen Gründen keine weitere Angaben machen.

Es bestehe kein direkter Zusammenhang mit dem gegenwärtig laufenden Prozess um den spektakulären Ausbruch im November letzten Jahres. Die Ausbrecher hatten berichtet, dass die illegale Beschaffung von Drogen oder Waffen in der JVA an der Tagesordnung sei.

Der neue nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty absolvierte am Mittwoch in der Aachener JVA seinen Antrittsbesuch. Der SPD-Politiker wollte sich aber zu den aktuellen Fällen nicht äußern.
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