Einruhr - Nationalpark Eifel wird Refugium bedrohter Tiere

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Nationalpark Eifel wird Refugium bedrohter Tiere

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Nationalpark Eifel / Hirsch
Der Hirsch ist das größte Säugetier in den Wäldern des Hohen Venns und des Nationalparks Eifel. Das Nationalparkforstamt will durch gezielte Besucherlenkung erreichen, dass der Hirsch auf der Dreiborner Hochfläche wieder tagaktiv wird und so von den Wanderern beobachtet werden kann. Foto: Nationalparkforstamt

Einruhr. Der Artenreichtum im Nationalpark Eifel ist wesentlich größer, als bei der Einrichtung des Schutzgebietes im Jahr 2004 angenommen wurde. In den letzten fünf Jahren wurden rund viermal so viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten registriert wie anfangs vermutet.

Von den etwa 4500 nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten stehen 930 auf den roten Listen bestandsgefährdeter Arten, bilanzierte der Nationalpark am Mittwoch zum fünfjährigen Bestehen. Symboltier des Nationalparks ist die vom Aussterben bedrohte Wildkatze. Der 110 Quadratkilometer große Nationalpark liegt südlich von Aachen und soll sich über Generationen zum Buchen-Urwald entwickeln.

40 Prozent der Fläche wurden mittlerweile der Natur überlassen, der Mensch legt keine Hand mehr an. In den nächsten 25 Jahren soll der Anteil auf 75 Prozent wachsen und damit internationale Kriterien erfüllen. Das Land finanzierte den einzigen nordrhein-westfälischen Nationalpark Eifel im vergangenen Jahr mit knapp 5,4 Millionen Euro.

„Seit Gründung des Nationalparks Eifel vor fünf Jahren steigen die Besucherzahlen kontinuierlich von Jahr zu Jahr an”, sagte Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) laut Redetext. Seit Gründung des Nationalparks hätten 133.000 Menschen Naturerlebnis- und Umweltbildungsprogramme wahrgenommen, darunter besonders viele Kinder und Jugendliche.
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