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Mülltrennung: Maschinell gehts effektiver und preiswerter

Von: sim
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Limburg. Eine nachträgliche, maschinelle Trennung von Plastikabfällen und Restmüll ist effektiver und deutlich preiswerter, als wenn die Bürger den Müll vor der Abfuhr selber sortieren. Das hat eine Untersuchung in 16 limburgischen Gemeinden ergeben.

Durch das nachträgliche Herausfischen des Plastikabfalls mithilfe einer speziellen Sortiermaschine könnten die 16 Gemeinden pro Jahr fast sechs Millionen Euro einsparen, sagte Stadtratsmitglied Jan Bormans aus der Gemeinde Gulpen-Wittem, der die Studie mit angeregt hatte. Dies berichtet der Online-Dienst des niederländischen Limburgs Dagblad am Donnerstag.

Bei der maschinellen Mülltrennung erhöht sich auch die Menge des wiederverwertbaren Plastikabfalls. In Gemeinden, in denen die Bürger selber den Müll trennen, kamen im Schnitt 6,3 Kilo Plastikabfall pro Kopf zusammen. Bei der maschinellen Variante lag der Anteil zwischen 19 und 21 Kilo.

Seit 1. Januar 2010 sind Gemeinden in den Niederlanden verpflichtet, Plastik und Restmüll getrennt zu entsorgen. Sie können dabei selber wählen, ob sie die Bürger diese Arbeit erledigen lassen, oder ob zunächst alles in eine Tonne kommt und hinterher maschinell getrennt wird.

Jan Bormans: „Die Untersuchung beweist, das eine nachträgliche Bearbeitung des Mülls besser für die Umwelt und preiswerter ist. Schon eine kleine Gemeinde wie Gulpen-Wittem mit 15.000 Einwohnern kann rund 70.000 Euro im Jahr sparen. Rechnen Sie das mal für eine Großstadt aus.”
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