Mit Speichelproben auf Mördersuche

Mit Speichelproben auf Mördersuche

Von: ddp
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<b>Mönchengladbach/Grevenbroich. </B>Mehr als 13 Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer damals elfjährigen Schülerin aus Grevenbroich haben Polizei und Staatsanwaltschaft mit einer sogenannten DNA-Reihenuntersuchung begonnen.

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Mittwoch mitteilte, wurden mehr als 100 Menschen angeschrieben und aufgefordert, eine Speichelprobe abzugeben. Die Ermittler hoffen, auf diese Weise den Mörder des 1996 getöteten Mädchens zu finden.

Spaziergänger hatten damals die Leiche des Kindes zwei Tage nach seinem Verschwinden an einem Feldweg bei Euskirchen entdeckt. Die Tote lag nackt in einem Feld, der mutmaßliche Mörder hatte versucht, die Leiche anzuzünden. Dennoch gelang es Experten des Landeskriminalamts Anfang dieses Jahres dank neuer Untersuchungsmethoden, Spuren an der Leiche zu sichern, die offenbar zum Täter und nicht zum Opfer gehören.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, man werde die Speichelproben der angeschriebenen Personen mit den gefundenen Spuren abgleichen. Die Auswertung werde einige Wochen in Anspruch nehmen.
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