Mit Fritten und Moorhexen durch die Euregio: Neues Lesebuch

Von: Stefan Schaum
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In einer Startauflagevon 8000 Exemplaren wird das Euregio-Lesebuch am Mittwoch, 24. Oktober, erscheinen. Schulen sollen es vorzugsweise bestellen können, doch auch im Buchhandel soll es erhältlich sein. Der Preis im Laden soll 2,50 Euro betragen. Kostenlos soll zudem ein Download im Internet möglich sein.

Euregio. An Pommes Frittes kommen die Kinder einfach nicht vorbei. Sind ja auch lecker. Und typisch für die Euregio sind sie sowieso. Schon deshalb wird „Das Geheimnis der belgischen Fritten” in einem neuen Lesebuch für Kinder gelüftet, das noch so manches andere kulinarische, kulturelle oder kuriose Highlight der Grenzregion vorstellt.

„Euregio - Vis-à-Vis” ist der Band betitelt, der Kinder ab neun Jahren zu 46 kleinen Entdeckungsreisen durch die Euregio Maas-Rhein einlädt. Angeregt von Dr. Werner Pfeil, FDP-Fraktionsvorsitzender im Regio-Rat, ist das Buch in dem von der Europäischen Union geförderten Projekt „Linguacluster” entstanden. Und das wurde auch langsam Zeit, findet Mirtò Valsamidou.

„Heimatkundeführer und Bildbände für Erwachsene gibt es über die Euregio zuhauf”, sagt sie. Doch ein Lesebuch für Kinder? Bislang Fehlanzeige. Gemeinsam mit Florian Niehaus und einem Team aus Textern und angehenden Grundschullehrern hat sie die Lücke nun geschlossen. Von Hasselt bis Blankenheim geht es im Buch, von Ritterburgen bis Moorhexen. In kindgerechter Sprache werden die geographischen und politischen Besonderheiten der Grenzregion häppchenweise vorgestellt.

Zu jedem Thema finden sich weitere Anregungen und Ideen für eine vertiefende Auseinandersetzung. Mal sollen die Kinder im Internet nach der Geschichte eines Bildes forschen, das im Aachener Ludwig-Forum an der Wand hängt, mal sollen sie herausfinden, welche Leckerbissen wohl hinter den niederländischen Namen auf der Speisenkarte eines Heerlener Restaurants stecken. „Die Kinder sollen richtig Lust bekommen, tief in die Region einzutauchen, in der sie leben”, hofft Valsamidou.

Viele außerschulische Lernorte listet der Din-A4-Band auf. „Und das sind nicht bloß langweilige Museen”, sagt die Autorin. Zu Stauseen und in Schlösser, in Nationalparks und Schokoladengeschäfte werden die Leser geschickt. Eine aufklappbare Karte der Euregio erleichtert dabei die Orientierung. Immer sollen die Kinder bei der Lektüre und auf Tour erfahren: Heimat hört nicht am eigenen Ortsschild auf. „Um seine Nachbarn wirklich kennenzulernen”, sagt die gebürtige Griechin Valsamidou, „muss man sie auch mal besuchen.”

Zunächst wird das Buch - nach dem Sprachführer „Auf die Plätze, klaar, partez!” ist es das zweite im Projekt Linguacluster - auf Deutsch erscheinen. Französische und niederländische Übersetzungen sind bereits geplant.

In einer Startauflagevon 8000 Exemplaren wird das Euregio-Lesebuch am Mittwoch, 24. Oktober, erscheinen. Schulen sollen es vorzugsweise bestellen können, doch auch im Buchhandel soll es erhältlich sein. Der Preis im Laden soll 2,50 Euro betragen. Kostenlos soll zudem ein Download im Internet möglich sein.
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