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Minister: Umweltfolgen bei Garzweiler II im Griff

Von: dpa
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garzweiler Symbolbild
Ein Schaufelradbagger steht im Tagebaugebiet Garzweiler II bei Jackerath. Foto: ddp

Düsseldorf. Der jahrelang umkämpfte Braunkohlentagebau Garzweiler II hat nach Angaben von NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) bislang keine negativen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in der Region.

„Die Akteure im rheinischen Braunkohlerevier haben die Herausforderungen im Griff”, sagte Uhlenberg am Freitag bei einer Tagung in Mönchengladbach.

Die Wasserversorgung und der Erhalt der Feuchtgebiete im Schwalm-Nette-Gebiet seien nach derzeitigen Erkenntnissen auch langfristig gesichert.

Im Tagebau Garzweiler II werden jährlich 40 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert. Mit einer maximalen Tiefe von 250 Metern und einer Abbaufläche von 48 Quadratkilometern stellt der Tagebau über einen Zeitraum von über 100 Jahren einen erheblichen Eingriff in den Wasser- und Naturhaushalt dar, wie Uhlenberg erläuterte.

Zur Trockenhaltung des Tagebaus müssen bis zu 150 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr gehoben werden.

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