Aachen - Matze Knop und Guido Cantz auf der AKV-Bühne

Matze Knop und Guido Cantz auf der AKV-Bühne

Von: Manfred Kutsch
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Guido Cantz
Fernsehprominenz auf der AKV-Bühne: Die Komiker Guido Cantz (oben) und Matze Knop (rechts) sowie der Kabarettist Konrad Beikircher treten in Aachen auf. Foto: imago

Aachen. Frohe Kunde für den Aachener Karnevalsverein (AKV): Das Ehepaar Guttenberg hat einen Babysitter gefunden. Entgegen ihrer ursprünglichen Absicht begleitet Louisa zu Guttenberg (in Schottland ebenfalls adelig geborene Macdonald) ihren Mann Philipp auf dessen närrisches Abenteuer, bei der Festsitzung seinen Bruder Karl-Theodor zu Guttenberg zu vertreten.

Die drei Kinder (6,5 und 1) sind in Obhut. Auch das Programm zur Verleihung des Ordens „Wider den tierischen Ernst” am kommenden Samstag, die in der ARD am Montag (20.15 Uhr) gezeigt wird, steht inzwischen fest.

Neben der Guttenberg-Rede, der Laudatio durch Vorjahresritter Jürgen Rüttgers und einem jecken Europa-Beitrag von Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, setzt der AKV insbesondere auf bundesweit bekannte Comedians: Guido Cantz ist als Moderator von „Verstehen Sie Spaß” dem Fernsehpublikum bundesweit bekannt; Matze Knop als kabarettistisches Double von Beckenbauer, Magath, Klopp und Co; Konrad Beikircher als genauer Beobachter des Rheinländischen an sich. Wolfgang Trepper ist der vierte Kabarettist im Bunde, der allerdings bundesweit bislang nicht den Bekanntheitsgrad der ersten drei erreicht hat.

Quotenlatte liegt bei 4,21 Millionen

Derweil füllt sich die Liste mit mehr oder weniger prominenten Gäste im Eurogress: Neben den zwölf Rittern u.a. mit Hans-Dietrich Genscher und Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (Theo Waigel sagte kurzfristig ab) meldeten sich unter anderem an: Umweltminister Norbert Röttgen, Hessens Ministerpräsdient Volker Bouffier, FDP-Generalsekretär Christian Lindner, Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, WDR-Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff, Gourmet-Spezi Gerd Käfer und seine anvertraute PR-Lady Uschi Ackermann, Max Schauzer sowie der stellvertretende Regierungssprecher Christoph Steegmans.

Bleibt abzuwarten, ob der WDR auch bei Ausfall des ritterlichen Zugpferdes Karl-Theodor zu Guttenberg wieder 4,21 Millionen Zuschauer wie im Vorjahr vor den Bildschirm locken kann. „Natürlich ist seine Absage schade. Aber wir sind dennoch zuversichtlich, denn mit seinem Bruder wurde ja eine gute Lösung gefunden”, sagt WDR-Sprecherin Kristina Bausch. Zu konkurrieren hat die Aachener Karnevalsproduktion zeitgleich insbesondere mit der TV-Krimikomödie „Mörderisches Wespennest” (ZDF) und bis 21.15 Uhr mit Günther Jauchs „Wer wird Millionär” (RTL).

Kistina Bausch hält es mit dem Standardspruch der Fußballtrainer: „Wir konzentrieren uns auf uns selbst, machen das Beste daraus. Den Rest können wir nicht beeinflussen.” Letzteres gilt auch für die Begleittexte in den TV-Programmzeitschriften, von denen die meisten den in Aachen längst abgeschriebenen Verteidigungsminister noch als Ordensritter ankündigen.

Viel Lokalkolorit

Anders als im Vorjahr werden etliche Aachener Programmnummern zum Tragen kommen. Dem Vernehmen nach sind in der gekürzten TV-Aufzeichnung (105 Minuten) der gemeinsame Auftritt von Prinz Alwin I. sowie Märchenprinz Philipp I. nebst Garden, Josef, Jupp und Jüppchen, Dirk von Pezold als Lennet Kann, der Zentispreis, ein Titel der „Amigos” sowie die drei Aachener Gardetenöre zu sehen sein.

Moderiert wird die Sitzung vom Alsdorfer Kabarettisten Jürgen Beckers gemeinsam mit AKV-Vizepräsident Rolf Gerrards. „Ich begnüge mich mit der Begrüßung, der Vergabe des Kinder-Zentispreises und des Ritterordens-Ordens sowie der Verabschiedung”, sagt der neue AKV-Präsident Werner Pfeil.

Närrischer Empfang für Philipp Guttenberg

Kommenden Samstag, 19. Februar, ab 11.11 Uhr, steigt in der Elisengalerie, Aachen, ein närrischer Empfang in der Öffentlichkeit für Philipp zu Guttenberg und die anderen AKV-Ritter, die von Elferrat David Lulley und unserem Redakteur Manfred Kutsch interviewt werden. Unter anderem mit dabei: Aachens Prinz Alwin I. nebst Prinzengarde.

Der WDR überträgt nach der gekürzten Aufzeichnung am Montag, 21. Februar, die Festsitzung in voller Länge. Sendetermin: Samstag, 26. Februar, 23.30 Uhr.
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