Lolita-Prozess: Abgehörte Telefonate vorgespielt

Von: dapd
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Mordfall Brieger josef k.
Seit Verhandlungsbeginn schweigt der Angeklagte Josef K. im „Mordfall Brieger”. Doch am Mittwoch war seine Stimme im Gerichtssaal zu hören. Mit dem Vorspielen abgehörter Telefonate wurde der Mordprozess vor dem Trierer Landgericht fortgesetzt. Foto: dapd

Trier. Seit Verhandlungsbeginn schweigt der Angeklagte Josef K. im „Mordfall Brieger”. Doch am Mittwoch war seine Stimme im Gerichtssaal zu hören. Mit dem Vorspielen abgehörter Telefonate wurde der Mordprozess vor dem Trierer Landgericht fortgesetzt.

Nachdem der Fall der vor 30 Jahren verschwundenen Lolita Brieger in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst” im August vergangenen Jahres gezeigt worden war, schnitt die Polizei mehrere Telefonate des Angeklagten mit Freunden und Verwandten mit.

Demnach hat sich der seit Oktober 2011 inhaftierte Landwirt die Sendung nicht angeschaut. In den Telefonaten berichtete er seinen Gesprächspartnern, dass Lolita Brieger noch Monate nach ihrem Verschwinden von Zeugen gesehen worden sei. Diesen Aussagen sei aber nie nachgegangen worden.
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