Köln - Lebensmittelvergiftung bei der Polizei

Lebensmittelvergiftung bei der Polizei

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Köln. Unangenehmer Zwischenfall an Weiberfastnacht: In Köln erkrankten 103 Polizisten an akutem Brechdurchfall, nachdem sie zu Mittag Hühnerfrikassee gegessen hatten.

56 von ihnen seien sofort für den Dienst ausgefallen, teilte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Freitag mit. Bei mehreren Polizisten sei die Lebensmittelvergiftung so schwer, dass sie sich noch in stationärer Behandlung befänden.

Die GdP forderte die Landesregierung auf, von privaten Caterern abzurücken und wieder die alten polizeieigenen Einsatzküchen in Betrieb zu nehmen. „Wenn bei einem Großeinsatz mehr als 100 Polizisten wegen einer Lebensmittelvergiftung ausfallen, ist das ein ernstes Sicherheitsrisiko”, kritisierte der GdP-Landesvorsitzende Frank Richter.

Eine Sprecherin der Kölner Polizei sagte, ihr seien 80 Krankmeldungen bekannt. Das Essen sei ursprünglich in Ordnung gewesen, die Verunreinigung müsse auf dem Weg von der Großküche zur Ausgabe oder beim Ausgeben des Essens selbst eingetreten sein.

Im vergangenen Jahr hatten die beim Rosenmontagszug in Gelsenkirchen eingesetzten Beamten über verdorbenes Essen von einem privaten Versorger geklagt. Auch davor gab es schon Beschwerden über Ekel-Verpflegung.

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