Lebenslang für Mord an Kindergärtnerin

Von: dpa
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Bonn. Wegen Mordes an einer Kindergärtnerin ist ein 44- jähriger Mann erneut zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Das Landgericht Bonn verhängte dieses Strafmaß auch im neu aufgerollten Prozess um den Tod der 32-jährigen Frau. Im Unterschied zum ersten Urteil gingen die Richter diesmal davon aus, dass der Mann geplant hatte, seine Geliebte und sich selbst zu töten.

Bei dem Verbrechen habe es sich nicht um eine Affekttat gehandelt. Laut Urteil musste die Kindergärtnerin sterben, weil der Angeklagte die Trennung von ihr nicht akzeptieren und die Frau „besitzen” wollte.

Im August 2007 hatte der Familienvater aus Sankt Augustin (Rhein- Sieg-Kreis) seiner ehemaligen Geliebten aufgelauert und sie mit dem Auto bis zum Haus ihres neuen Freundes verfolgt.

Als die 32-Jährige in Todesangst ins Haus flüchten wollte, holte er sie ein und schlug sie nieder. Mit einem Kampfmesser stach er auf sie ein. Die Frau verblutete. Anschließend versuchte er sich mit dem Messer selbst zu töten. Er überlebte durch eine Notoperation.

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