Kutschaty will Sicherheit in NRW-Gefängnissen verbessern

Von: ddp
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Kutschaty besucht JVA Aachen
Der nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty (l) und die Leiterin der JVA-Aachen, Reina Blickslager, äußern sich am Mittwoch in Aachen in der Justizvollzugsanstalt. Kutschaty informierte sich bei einem Besuch über die Zustände in der JVA. Foto: dpa

Aachen. Der neue Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) hat eine Verbesserung der „äußeren und inneren Sicherheit” in den nordrhein westfälischen Haftanstalten angekündigt. Bei allen Gefängnissen in NRW solle die Ausbruchsicherheit wenn notwendig erhöht werden, sagte Kutschaty am Mittwoch bei einem Arbeitsbesuch in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Aachen.

Ende November 2009 waren aus der JVA Aachen zwei Häftlinge ausgebrochen. Auf ihrer Flucht hatten die Schwerkriminellen mehrere Geiseln genommen. Wegen des laufenden Gerichtsprozesses gegen die Ausbrecher äußerte sich der Minister nicht zu dem Fall.

Zur Verbesserung der „inneren Sicherheit” in den Haftanstalten will Kutschaty die Ursachen des hohen Krankenstandes bei den Gefängniswärtern klären. Das Betriebsklima in den Anstalten müsse besser werden. Zehn Prozent der JVA-Bediensteten fehlen in der Regel wegen Krankheit. Es gelte, Überstunden in den Gefängnissen abzubauen. Mehr Personal versprach der Minister aber nicht: „Ich habe kein offenes Portemonnaie mitgebracht.”
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