Kopfschuss: Mann in eigenem Haus ermordet

Von: luk
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Sittard Mord
Die Spurensicherung hat umfassende Untersuchungen durchgeführt. Foto: Dolf Conraads
Sittard Mord
In diesem Haus in Sittard ist am Montag ein Mann getötet worden. Foto: Dolf Conraads

Sittard. Nachdem in der vergangenen Woche in Kerkrade die Leiche einer Seniorin entdeckt wurde, hat sich nun erneut ein grausames Verbrechen im niederländischen Grenzgebiet abgespielt: Am Montagmorgen wurde ein Mann tot in seinem Haus in Sittard entdeckt. Auch er wurde ermordet.

Die Rettungskräfte wurden um kurz vor zehn Uhr alarmiert und zum Einfamilienhaus in die Dorpstraat gerufen. Dort konnten sie aber lediglich den Tod des Mannes feststellen. Die Spurensicherung führte gleich danach umfangreiche Untersuchungen durch. Und auch der Bürgermeister der niederländischen Stadt soll sich vor Ort ein Bild gemacht haben.

Die Polizei hielt zunächst Erkenntnisse zur Tat zurück. So war anfänglich nichts über die Identität des Toten oder Todesursache bekannt. Mittlerweile sickern in den niederländischen Medien jedoch immer mehr Einzelheiten zu Opfer und Tathergang durch.

Beim Getöteten soll es sich um einen 37-jährigen Belgier handeln, der schon seit mehreren Jahren gemeinsam mit seiner Familie in den Niederlanden gelebt habt. Er habe zum Tatzeitpunkt - gegen 9 Uhr am Montagmorgen - im Wohnzimmer auf der Couch gelegen und geschlafen. Dort sei er dann mit einem Schuss in den Kopf getötet worden.

Seine Frau sei an diesem Morgen nur kurzzeitig aus dem Haus gegangen, um Medikamente für das Opfer zu holen. Der 37-Jährige soll nämlich am vergangenen Wochenende in Nieuwstadt in eine Schießerei verwickelt gewesen sein, bei der er eine Verletzung am Bein davongetragen hat.

Als Motiv für die Schießerei am Wochenende und den Mord am Montag werden in den niederländischen Medien immer wieder Streitigkeiten um Geld gehandelt.

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