Stolberg - „Königstag“-Empfang: Startschuss für internationalen Schulwettbewerb

„Königstag“-Empfang: Startschuss für internationalen Schulwettbewerb

Von: Ines Kubat
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Begeisterung für die Niederlande: Honorarkonsulin Christiane Vaeßen (Mitte) erklärt Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Gouverneur Theo Bovens den internationalen Schulwettbewerb. Foto: Dirk Müller

Stolberg. Passt das Fach „interkulturelle Kommunikation“ in den Stundenplan? Rund 40 Schulen aus der Grenzregion, die sich bei dem ersten deutsch-niederländischen Schulwettbewerb „Hand in Hand“ angemeldet haben, werden das klar bejahen.

In unterschiedlichen Projekten sollen sich Schüler begegnen und den direkten Nachbarn auf eine ganz andere Art als beim Shoppen oder im Rahmen von Stadttouren kennen lernen – beim gemeinsamen Lernen.

Pünktlich zum 200-jährigen Bestehen der Niederlande gab die niederländische Honorarkonsulin Christiane Vaeßen am Mittwoch im Zinkhütter Hof in Stolberg den Startschuss zum Wettbewerb. Dorthin hatte Vaeßen zum „Königstag“-Empfang geladen, um mit Vertretern von Politik, Wirtschaft und Bildung beider Staaten den Geburtstag von König Willem-Alexander zu feiern.

Dabei standen nicht nur der Schulwettbewerb, sondern auch die nachbarschaftlichen Beziehungen und die grenzüberschreitenden Projekte im Mittelpunkt. So resümierte Christiane Vaeßen allein aus dem vergangenen Jahr eine Reihe gemeinsamer Projekte wie den Austausch von Hochschulen und Wirtschaft oder das Kulturabkommen des Zweckverbands Region Aachen und der Provinz Limburg.

Ein „buchstäblich grenzenloser Tag“ – so nannte der Gouverneur von Limburg, Theo Bovens, den gestrigen Mittwoch und lobte das gute nachbarschaftliche Verhältnis, das aus der gemeinsamen Geschichte als festes Band entstanden sei. Auch die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken bezog sich auf die Geschichte beider Staaten, die nicht immer friedvoll gewesen sei: umso wichtiger also, weiter Vertrauen aufzubauen. Besonders die Sprache sei ein zentraler Baustein, um Besonderheiten des Anderen kennenzulernen.

Deshalb freuen sich Bovens und Walsken über den Schulwettbewerb, den sie fördernd begleiten und der vom niederländischen Konsulat, vom Deutsch-Niederländischen Jugendwerk und von der Deutsch-Niederländischen Gesellschaft initiiert worden ist.

Den Schulen sei in der Umsetzung keinerlei Grenze gesetzt, kreative Ideen seien besonders willkommen, versichert Vaeßen. Allerdings achte die Jury im kommenden Frühjahr besonders auf Aspekte der interkulturellen Interaktion und Kommunikation sowie auf Gemeinsamkeiten. Weitere Anmeldungen seien noch möglich, denn das Projekt läuft bis zum Frühjahr 2015. Dann wird eine Jury die besten Konzepte prämieren.

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