Kölner Moschee soll trotz Baumängeln pünktlich fertig werden

Von: dapd-nrw
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Kölner Moschee
Baugerüste stehen am Donnerstag (27.10.2011) an dem Neubau der Moschee in Köln, im Hintergrund der Fernmeldeturm Colonius. Wegen „gravierender Mängel” beim Bau der Kölner Zentralmoschee hat die Bauherrin Ditib dem Architekten gekündigt. Die Zusammenarbeit mit dem Kölner Architekturbüro Paul Böhm sei wegen steigender Kosten, Terminverfehlungen und mangelnder Qualität beendet worden, teilte eine Sprecherin der Türkisch Islamischen Union (Ditib) in Köln mit. Foto: dpa

Köln. Trotz rund 2.000 festgestellter Mängel am Rohbau der Kölner Zentralmoschee soll das Projekt Mitte 2012 abgeschlossen sein. Das bekräftigte die türkisch-islamischen Union Ditib als Bauherrin am Freitag in Köln.

Gutachter hatten Mängel vor allem an der Betonverschalung festgestellt. Dadurch könnten sich die Kosten für den ursprünglich 17 Millionen Euro teuren Bau verdoppeln, sagte Ditib-Sprecherin Ayse Aydin.

Dem verantwortlichen Architekten Paul Böhm sei inzwischen gekündigt worden, über Schadenersatzforderungen werde nachgedacht. Der Grundstein für die Moschee war 2009 gelegt worden.
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