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Kölner Frühchen-Prozess geht weiter

Von: dpa
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Köln. Der Kölner Frühchen-Prozess geht weiter. Eine außergerichtliche Einigung habe nicht erzielt werden können, sagte eine Sprecherin des Landgerichts am Mittwoch.

Nächster Verhandlungstermin ist nun der 14. März. In dem Verfahren klagt eine Frau auf Schadensersatz, weil eine Kölner Geburtsklinik ihre frühgeborene Tochter hatte sterben lassen.

Das Kind war 2007 bereits in der 23. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen. Damals war es in dem Krankenhaus Praxis, ein Kind nicht weiter zu versorgen, wenn es nicht mindestens 23 Wochen und einen Tag alt war.

Die Klinik argumentiert, dass die Überlebensaussichten für das Kind sehr gering gewesen wären. Und wenn das Kind überlebt hätte, wäre es vielleicht sein ganzes Leben schwerbehindert gewesen. Die Mutter sagte jedoch dem „Kölner Stadt-Anzeiger”: „Die Ärzte haben mir die Entscheidung über das Leben meines Kindes abgenommen. Das ist schlimm.” Nach Angaben des Landgerichts klagt die Frau sowohl gegen die Klinik als auch gegen den Arzt und die Hebamme.

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