Köln - Kölner Dombaumeisterin geht „mit ein bisschen Wehmut”

Kölner Dombaumeisterin geht „mit ein bisschen Wehmut”

Von: dpa
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Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner
Die scheidenden Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner steht in Köln im Dom an den Richter-Fenstern. Barbara Schock-Werner geht Ende August in den Ruhestand. Foto: dpa

Köln. Die Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner (65) geht nach 13 Jahren „mit ein bisschen Wehmut” in Rente. „Ich bin ganz entspannt”, sagte sie am Donnerstag bei ihrer letzten Pressekonferenz.

„Ich gucke auf das, was kommt, ich lasse das auf mich zukommen.” Auf jeden Fall werde sie sich als Gutachterin selbstständig machen und einige Ehrenämter wahrnehmen. „Die Dombaumeisterin hat Hervorragendes geleistet”, sagte Dompropst Norbert Feldhoff.

Schock-Werner geht am 31. August in den Ruhestand. Seit 1999 hat sie das Amt als erste Frau in der 800-jährigen Dom-Geschichte innegehabt. In dieser Zeit hat sie sich vor allem dem Inneren der gotischen Kathedrale gewidmet. Der Eingang zur Turmbesteigung wurde neu gestaltet und das südliche Querhaus erhielt ein spektakuläres Fenster von Gerhard Richter.

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