Klimawandel in NRW: Köln sucht Strategien

Von: dpa
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Durch Hitze und Trockenheit war die Erde am Düsseldorfer Rheinufer aufgebrochen. Foto: dpa

Köln. Starkregen im Sommer, Überflutungen, überlastete Kanalnetze, erschöpfende Hitzewellen: Der Klimawandel und seine Folgen sind in Nordrhein-Westfalen angekommen.

In Köln als größter NRW-Stadt untersuchen nun das Landesamt für Natur und Umwelt und der Deutsche Wetterdienst die Art und den Umfang der Klimaveränderungen und geben Prognosen zur weiteren Entwicklung. In einem gemeinsamen Projekt geht es darum, wirtschaftliche Schäden künftig einzudämmen und gesundheitlichen Gefahren für die Bevölkerung entgegenzuwirken, wie die Partner am Montag in Köln mitteilten.

Der Wetterdienst will umfangreiche Messungen in der Millionenstadt starten, etwa zu Temperatur, Feuchte, Wind, Niederschlag oder Strahlung. Klimamodell-Rechnungen sollen Aussagen über künftig zu erwartende Auswirkungen des Klimawandels auf die viertgrößte Stadt Deutschlands ermöglichen. Die Ergebnisse geben Köln konkrete Planungsempfehlungen an die Hand, die bis ins Jahr 2030 oder gar 2050 hineinreichen sollen.

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