Aachen - Katastrophenschutz: NRW und Niederlande wollen kooperieren

Katastrophenschutz: NRW und Niederlande wollen kooperieren

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Aachen. Nordrhein-Westfalen und die Niederlande wollen bei der Bewältigung von Katastrophen verstärkt zusammenarbeiten.

Grenzüberschreitende regionale Kooperationen sowie kurze Kommunikations- und Anforderungswege für den Krisenfall sollten verbindlich festgelegt werden, teilte das NRW-Innenministerium mit.

„Unglücksfälle machen vor Landesgrenzen nicht Halt. Deshalb müssen wir uns gegenseitig effizient und effektiv helfen, wenn der andere einen braucht”, sagte Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Mittwoch auf einem Fachkongress in Aachen, an dem auch der niederländische Minister für Sicherheit und Justiz, Ivo Opstelten, teilnahm.

Nach Ansicht der beiden Minister muss der Katastrophenschutz über die Landesgrenzen hinweg funktionieren und zielgerichtet vernetzt werden. „Wenn unsere eigenen Ressourcen nicht reichen, wird uns der Nachbar unterstützen - und umgekehrt”, erklärte Jäger. Das sei „ein Garant für mehr Sicherheit der Menschen über die Grenzen hinweg”.

Die Zusammenarbeit auf regionaler Ebene sei seit der Feuerwerkskatastrophe in Enschede intensiviert worden, hieß es. Die gegenseitige Hilfe auf örtlicher Ebene über die gemeinsame Grenze hinweg gehörten zum gelebten Alltag.

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