Karate für Staatsanwälte Diskussionsstoff im Landtag

Von: dapd
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Düsseldorf. Der Rechtsausschuss des Düsseldorfer Landtags beschäftigt sich am Mittwoch mit dem Thema „Karatekurse für Staatsanwälte”. Die FDP verlangt von der Landesregierung Aufklärung darüber, warum Justizbeschäftigte in Wuppertal offenbar Selbstverteidigungskurse finanziert bekommen haben.

Die Liberalen lehnen derartige Karatekurse ab. Die Staatsanwaltschaft sei „keine Kampftruppe”.

Eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Justizministeriums betonte, die Fortbildung sei nicht vom Land organisiert worden. Es habe bei Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft Wuppertal nach „verbalen Angriffen” von Besuchern eine „Unsicherheit” gegeben. Deshalb seien Kurse genehmigt worden, um „Techniken der Deeskalation” zu erlernen und mögliche tätliche Angriffe abwehren zu können.

Ob es jemals zu tätlichen Angriffen kam, ist unbekannt.
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