Junge Straftäter: Lob und Kritikan Modellprojekt

Von: kna/udo
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Düsseldorf/Aachen. Eine positive erste Bilanz des NRW-Modellprojekts „Kurve kriegen” gegen Jugendkriminalität hat Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Dienstag gezogen.

Ein halbes Jahr nach dem Start nähmen 153 Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren an dem Programm teil. Die jungen Intensivtäter werden von Polizei, Sozialpädagogen und Jugendamt begleitet. Eltern und Kinder nutzten die Chance für einen Weg aus der Kriminalität, sagte Jäger. Zudem laufe die Zusammenarbeit mit den Jugendämtern ausgesprochen gut.

Das Programm wird in acht Modellregionen, darunter Aachen, erprobt. Im Bereich des Aachener Polizeipräsidiums wird das Projekt in Aachen, Alsdorf, Eschweiler und Stolberg umgesetzt. Wobei Beteiligte die Erfolgsbilanz nicht ganz teilen. „Der Gedanke ist zwar richtig”, sagt etwa Alsdorfs Jugendamtsleiter Herbert Heinrichs. Doch zu Beginn gab es „nicht unerhebliche Abstimmungsprobleme”. Inzwischen beginne das Projekt indes zu greifen. Als „zu bürokratisch, zu kompliziert und nicht ganz so dynamisch”, bewertet Roland Herzig vom Stolberger Jugendamt erste Erfahrungen. Auch er sieht Vorteile, doch „wir haben noch keinen Jugendlichen untergebracht”.

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