Jülicher Castoren: Proteste angekündigt

Von: epd
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Das Zwischenlager im Forschungszentrum Jülich, in dem die rund 290.000 hoch radioaktiven Brennelement-Kugeln lagern, muss geräumt werden. Foto: Volker Uerlings

Jülich/Münster. Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen haben für den Fall von Castortransporten aus dem Zwischenlager Jülich bundesweite Proteste angekündigt. Das Forschungszentrum Jülich plane derzeit, den Atommüll zur Wiederaufarbeitung in die USA zu transportieren.

So heißt es in einem vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) sowie fast 30 weiteren Initiativen am Montag in Bonn veröffentlichten Aufruf.

Wenn die USA-Pläne scheiterten, drohe weiterhin eine Verschiebung des Atommülls in das Zwischenlager Ahaus. Für diesen Fall sei bei einem bundesweiten Treffen der Anti-Atom- und Umwelt-Organisationen beschlossen worden, „den gesamten bundesdeutschen AKW-Widerstand auf die Transportstrecken zu verlagern“.

Die Lagerhalle in Ahaus sei nicht wesentlich sicherer als die in Jülich, erklärten die Unterzeichner. Das Zwischenlager Ahaus habe lediglich eine längere Genehmigung bis 2036. Für eine Endlagerung müsse der Müll speziell behandelt werden, was in Ahaus jedoch nicht möglich sei.

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