Düsseldorf - Jeder vierte NRW-Bürger hat Wurzeln im Ausland

Jeder vierte NRW-Bürger hat Wurzeln im Ausland

Von: dpa
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Düsseldorf. Fast jeder vierte Einwohner Nordrhein- Westfalens hat Wurzeln im Ausland. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund ist im vergangenen Jahr auf 24,1 Prozent oder 4,3 Millionen gestiegen, berichtet das statistische Landesamt in Düsseldorf.

Während die Gesamtzahl der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen seit Jahren abnimmt, wächst der Anteil an Bürger mit Migrationshintergrund.

In den vergangenen drei Jahren stieg er um 5,4 Prozent. Leverkusen liegt mit 36,5 Prozent der Bewohner ganz vorne beim Migrantenanteil, gefolgt von Hagen (36,3) und Wuppertal (32,6). Die verhältnismäßig wenigsten Einwohner mit Zuwanderungsgeschichte weisen die Kreise Coesfeld (7,6 Prozent), Viersen (13,4), Euskirchen und Wesel (beide 13,7) auf.

Neben den 1,9 Millionen Ausländern wurden in die Statistik ebenso Menschen eingerechnet, die seit 1950 selbst oder deren Eltern aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen gezogen sind, auch wenn sie inzwischen einen deutschen Pass haben. Ihre Zahl liegt mit 2,4 Millionen Menschen deutlich über der Zahl der Ausländer in NRW.

Bei den bis zu 34 Jahre alten Menschen in NRW hat sogar mehr als jeder dritte eine Zuwanderungsgeschichte (34,6 Prozent). Bei den über 64- Jährigen sind es nur knapp zehn Prozent.

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