Aachen/Köln/Düsseldorf - Jecken feiern ausgelassen - und friedlich

Jecken feiern ausgelassen - und friedlich

Von: dpa
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Karneval Burtscheid
Vom überwiegend schmuddeligen Wetter lassen sich echte Jecken nicht abschrecken. Foto: Harald Krömer

Aachen/Köln/Düsseldorf. Auch Schmuddelwetter kann echte Jecken nicht schrecken: Fröhlich und ausgelassen haben Zehntausende an Weiberfastnacht in den rheinischen Hochburgen den Beginn des Straßenkarnevals gefeiert.

Gegen Nieselregen und eher kühle Temperaturen gab es ein paar wirksame Mittel: Plüschkostüme, Plastikcapes - und vor allem Warmschunkeln. Getreu dem Namen Weiberfastnacht hatten am Donnerstag überwiegend die Frauen das Sagen. Vielerorts stürmten sie mit Scheren bewaffnet die Rathäuser und schnitten den Männern die Schlipse ab.

Die Polizeileitstellen in den Hochburgen Aachen, Köln, Düsseldorf und Bonn sprachen einstimmig von einer „normalen Einsatzlage” an Weiberfastnacht. Dazu gehörten auch Schlägereien und viele Betrunkene, die von den Rettungsdiensten betreut werden mussten. Herausragende Ereignisse im Zusammenhang mit dem karnevalistischen Treiben gab es aber nicht.

In Köln kam es Donnerstagabend allerdings zu einem schweren Unfall, bei dem ein 19 Jahre alter Mann starb, nachdem er von einer Straßenbahn überrollt worden war. Nach Angaben der Polizei von Freitagmorgen hatte der Mann aus noch unbekannter Ursache auf den Schienen gelegen, als ihn die Bahn überfuhr. Der Fahrer hatte ihn nicht bemerkt und erlitt einen Schock.

Ein 32-Jähriger wurde in Düsseldorf in der Nacht zum Freitag schwer verletzt, als er in ein Taxi einsteigen wollte. Beim Öffnen der hinteren Tür auf der Fahrerseite streifte ihn ein vorbeifahrendes Auto und riss ihn zu Boden. Der Fahrer flüchtete, der Wagen wurde wenig später gefunden.

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