Bonn - Investor lässt Bonn beim Kongresszentrum hängen

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Investor lässt Bonn beim Kongresszentrum hängen

Von: kr
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Markantes Glasdach: Der Erweiterungsbau des Bonner Kongresszentrums bringt die Stadt in finanzielle Nöte, weil die Investoren 32 Millionen Euro angekündigt haben, die sie nun aber nicht überweisen.

Bonn. Entwickelt sich das 200 Millionen Euro teure World Conference Center Bonn (WCCB) zur Millionen-Belastung für die Stadt Bonn? Der Erweiterung des Kongresszentrums droht ein Baustopp, weil zwei Investoren zwar die Zahlung von 32 Millionen Euro angekündigt, das Geld aber nicht überwiesen haben.

Seit längerem kämpft das Prestigeprojekt mit zwei Unwägbarkeiten: Zum einen herrscht Verwirrung um Herkunft, Absichten und finanzielle Potenz der beiden Investoren, zum anderen sind die Eigentumsverhältnisse der Trägergesellschaft UNCC nicht abschließend geklärt. Hauptinvestor des WCCB ist inzwischen das südkoreanisch-amerikanische Unternehmen Honua Investment.

Honua war für den alten Investor SMI Hyundai eingesprungen, der das Projekt nicht mehr schultern konnte. SMI Hyundai bleibt Minderheitsgesellschafter. Doch auch beim neuen Konsortium wartet die Stadt auf Geld. Die Verantwortlichen suchen nach Lösungen. Eine Möglichkeit ist, dass die Stadt das WCCB übernimmt.

Nach Auskunft der städtischen Projektleiterin für das WCCB, Evi Zwiebler, ist die Finanzierung ohne das Geld der Investoren nur „bis Mitte, Ende September” gesichert. Am kommenden Montag gibt es deswegen eine Sondersitzung der Stadt.
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