Attendorn - In NRW gibt es mehr als 4300 Haftplätze im offenen Vollzug

In NRW gibt es mehr als 4300 Haftplätze im offenen Vollzug

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Attendorn. In Nordrhein-Westfalen gibt es über 4300 Haftplätze im offenen Vollzug. Dies seien 23,2 Prozent aller Haftplätze im Land, sagte Justizstaatssekretär Jan Söffing am Freitag im sauerländischen Attendorn.

Die Auslastungsquote im offenen Männervollzug habe im Jahr 2008 bei 98,6 Prozent gelegen. Bundesweit gebe es über 12.000 Haftplätze im offenen Vollzug, sagte Söffing anlässlich der Amtseinführung des neues Leiters der Justizvollzugsanstalt Attendorn, Rainer Wisniewski, und der Verabschiedung seines Vorgängers Michael Wulf.

In NRW bestehe Konsens, dass der offene Vollzug die besten Voraussetzungen für eine an die Lebensverhältnisse in Freiheit orientierte Vollzugsgestaltung biete, sagte der Staatssekretär. Dort werde dem Gefangenen ein Übungsfeld für soziales Verhalten zur Verfügung gestellt, das ihn zur Selbständigkeit und Eigenverantwortung befähige. Die Gefangenen hätten die Möglichkeit, mit den Behandlungsangeboten die Grundproblematik ihrer Straffälligkeit zu bearbeiten und individuelle Hilfen anzunehmen.

Der offene Vollzug weise geringere instrumentelle Sicherheitsvorkehrungen als der geschlossene Vollzug auf. Eine Öffnung nach außen durch die Gewährung von Lockerungen und Arbeitsmöglichkeiten außerhalb des Vollzugs bereiteten auf das Leben nach der Entlassung vor.
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