In der Region nehmen psychische Leiden zu

Von: tv
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Aachen. Der Krankenstand in der Region steigt im fünften Jahr in Folge. Laut Gesundheitsreport der DAK meldeten sich in der Region Aachen, Düren, Heinsberg, Euskirchen und dem Erftkreis im vergangenen Jahr 3,7 Prozent der Erwerbstätigen arbeitsunfähig.

Das sind 0,3 Prozent mehr als noch im Jahr 2010.

Damit übernimmt die Region im Vergleich zu Bund (3,6 Prozent) und Land (3,5) eine Spitzenposition. Es ist die höchste Quote seit 15 Jahren. Innerhalb des Landes belegt die Region einen der vorderen Plätze. Spitzenreiter sind Gelsenkirchen und Bottrop mit je 4,9 Prozent, am Niederrhein meldeten sich 3,9 Prozent der erwerbstätigen DAK-Versicherten krank. Die geringste Zahl an Krankmeldungen landesweit verzeichnen Köln und Düsseldorf. Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, etwa Bandscheibenschäden, bilden den größten Teil in der Region (19,2), wobei die Quote im vergangenen Jahr leicht sank. Der Trend bei psychischen Erkrankungen ist demgegenüber seit Jahren ungebrochen. Die Anzahl der Fehltage hat seit 2002 in NRW um 70 Prozent auf fast zwei Tage pro Versicherten pro Jahr zugenommen.

In der Region sind psychische Leiden mittlerweile zweithäufigste Ausfallursache (15,7) und damit häufiger als Erkältung und Bronchitis (15,6), Magen-Darm-Grippe (5,5) oder Herzerkrankungen (5,4). Bei sämtlichen Erkrankungen außer denen des Muskel-Skelett-Systems liegen die Fallzahlen in der Region höher als im Landesdurchschnitt.

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