„Imame für Integration”: Modellprojekt startet in Nürnberg und Köln

Von: epd
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Nürnberg/Köln. Ein bundesweites Modellprojekt „Imame für Integration” ist am Donnerstag in Nürnberg gestartet. Etwa 130 Imame in ganz Deutschland sollen geschult werden, um künftig die Integration von Muslimen zu verbessern.

Die muslimischen Vorbeter könnten als Brückenbauer und Vermittler zwischen Zugewanderten und der deutschen Bevölkerung eine integrationsfördernde Rolle spielen, erklärte der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Albert Schmid.

An dem Projekt beteiligt sind das Goethe-Institut und die Türkisch-Islamische Union (DITIB). Neben Nürnberg wird das Fortbildungsprojekt parallel auch in Köln angeboten. Später sollen weitere Städte hinzukommen.

Gefördert werden soll dabei auch die Zusammenarbeit von Imamen der DITIB mit staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen, wie das Goethe-Institut mitteilte. Die berufsbegleitende Fortbildung für die Imame dauert drei Jahre. In dieser Zeit sollen sie ihre Deutschkenntnisse ausbauen und erhalten Unterricht zum Staatswesen, zu Gesellschaft und Alltag, Bildung und Ausbildung sowie religiöser Vielfalt und Migration.
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