„Ich weiß, woher ich komme”, sagt der Präsident

Von: Bernd Mathieu
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martin schulz
Der deutsche Sozialdemokrat Martin Schulz ist neuer Präsident des Europaparlaments. Der bisherige Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten erreichte am Dienstag in Straßburg bereits im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Foto: dpa

Straßburg. Natürlich ist das im Protokoll gar nicht vorgesehen. Aber der neue Präsident nimmt sich die Freiheit, am Ende der Sitzung noch einmal das Wort zu ergreifen - in eigener Sache. Er sagt den Abgeordneten: „Das ist ein sehr emotionaler Moment für mich und für meine Freunde.” Und dann begrüßt Martin Schulz seine ganz persönliche Heimat-Delegation auf der Tribüne.

Gerade mal seit einer Stunde zum neuen Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt, denkt er an die Leute, mit denen er groß geworden ist - im wahrsten Sinne des Wortes: an seine Geschwister, an seinen Volksschullehrer Peter Kremer, an seine Freunde aus dem Fußballverein, für die er vor dem Hohen europäischen Haus zu Protokoll gibt: „Wir waren zwar nicht besonders erfolgreich, aber das war und ist das beste Team meines Lebens.” Er begrüßt sie alle. Und dann bekommt er Beifall für dieses so persönliche, fast rührende rhetorische Intermezzo.

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