Herzogenrath - Hyballa will mit hohem Tempo weitermachen

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Hyballa will mit hohem Tempo weitermachen

Von: Holger Richter
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Gelöste Stimmung nach einer g
Gelöste Stimmung nach einer guten Saison: Die Alemannen Erik Meijer (links), Peter Hyballa (3. von links), Kevin Kratz (2. von rechts, unten) und Benjamin Auer (2. von rechts, oben) zeigten sich beim letzten „Time 2 Talk” der laufenden Spielzeit im Gespräch mit den Moderatoren Bernd Büttgens (2. von links) und Achim Kaiser (rechts) gut aufgelegt. Foto: Martin Ratajczak

Herzogenrath. Eitel Sonnenschein beherrscht in diesen Tagen nicht nur die Großwetterlage in der Region, sondern auch die Stimmung bei Alemannia Aachen kurz vor dem letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag gegen Arminia Bielefeld.

Ob Spieler, sportliche Leitung oder Fans - mit der abgelaufenen Spielzeit sind so ziemlich alle sehr zufrieden. Das bestätigten auch die Beteiligten beim letzten „Time 2 Talk” der Saison am Mittwochabend im Sportpark Kohlscheid.

Entsprechend gelöst war die Stimmung bei der Alemannia-Gesprächsrunde der „Nachrichten”, zu der die Moderatoren Bernd Büttgens und Achim Kaiser Trainer Peter Hyballa, Manager Erik Meijer sowie die Spieler Benjamin Auer und Kevin Kratz eingeladen hatten. Da wurde gescherzt, gelacht und verulkt. So sorgte der 24-jährige Kevin Kratz für etliche Schmunzler bei den vielen Alemannia-Freunden im komplett gefüllten Sportpark, als er verriet: „Wenn wir Jung gegen Alt spielen, gehöre ich auch schon zu den alten Spielern.” Und auf die Aufforderung seines Kapitäns Benjamin Auer, er könne ruhig ehrlich sein, sagte er: „Ja, ich finde auch, dass Benny in dieser Saison mehr gelaufen ist als früher.” Auch hier war ihm das Gelächter des Publikums sicher.

Angesichts dieser Atmosphäre zum Saisonkehraus ließ sich natürlich auch Manager Erik Meijer nicht lange bitten und lobte seinen altgedienten Spielerbeobachter Hermann Grümmer mit den Worten: „Er hat bereits Napoleon entdeckt.” Und den Moderatoren erteilte er einen Schnellkurs in niederländischer Aussprache. Nun wissen Bernd Büttgens und Achim Kaiser, dass man den Neuzugang Bas Sibum korrekt „Bass Ssibümm” ausspricht.

„Ein großes Fragezeichen”

Nach einer Saison, die „mit einem großen Fragezeichen begann”, wie Erik Meijer die Situation im vergangenen Sommer mit einem Profineuling auf der Trainerbank und vielen jungen Spielern beschrieb, war diese Stimmung aber auch kein Wunder. Denn nach 33 Spielen ist die Alemannia mit 47 Punkten immerhin Zehnter der Zweiten Liga. „Wenn mir vor der Saison das jemand prophezeit hätte, wäre ich sofort einverstanden gewesen”, sagten etwa Benjamin Auer und Peter Hyballa fast gleichlautend, auch wenn rückblickend vielleicht sogar ein paar Punkte mehr möglich gewesen wären, wie Trainer Hyballa kritisch anmerkte.

Folglich warfen alle Beteiligten den Blick auch schon auf die kommende Saison, die nach einem dreiwöchigen Urlaub und kurzer Vorbereitung bereits Mitte Juli beginnt. „Wenn wir uns in der Innenverteidigung verbessern, enden wir in der neuen Saison vielleicht drei bis vier Plätze weiter oben”, hat Meijer in der zu Ende gehenden Saison gelernt. Entsprechend sucht er neben den vier bereits feststehenden Neuzugängen noch einen Innenverteidiger, zudem einen Torhüter, „der David Hohs Konkurrenz machen soll” und „falls Marco Höger geht, müssen wir uns da auch noch etwas Kreatives ausdenken”.

Trotz der Pokalerfolge und des außerplanmäßigen Transfererlöses für Zoltán Stieber bleibe das Budget für neue Spieler aber nach wie vor knapp. „Das muss ich als Trainer natürlich akzeptieren”, sagte Peter Hyballa dazu, aber ich werde sicher jetzt nicht einen Gang zurückschalten, sondern das Tempo weiter hochhalten”, kündigte er an. Die Anwesenden hörten es gerne, ebenso wie die Ankündigung von Kevin Kratz, in der kommenden Saison an seiner Torgefährlichkeit zu arbeiten. „In meiner ersten Saison habe ich ein Tor geschossen, in diesem Jahr sind es schon zwei”, blickte er auf seine beiden Jahre bei der Alemannia zurück, „wenns im nächsten Jahr vier werden, ist das doch schon eine Steigerung.”

Auer will aufsteigen

Eine Steigerung strebt auch für Benjamin Auer an. „Als ich im vergangenen Sommer einen Dreijahresvertrag unterschrieben habe, habe ich gesagt, dass ich gerne mit der Alemannia aufsteigen möchte. Dabei bleibe ich”, sagte der Stürmer. „Vielleicht können wir in der neuen Saison die Qualität im Kader noch weiter steigern, damit dann die Plätze 3 bis 6 in der Abschlusstabelle möglich sind. Und dann bleibt ja noch mein drittes Jahr”, so Auer: „Spätestens dann gehts um Platz 1 bis 3.”
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