Hooligans: 31 Tatverdächtige identifiziert

Von: epd
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Polizei Köln Krawalle Hooligans
Nach den Krawallen von Köln meldet die Polizei meldet erste Fahndungserfolge. Foto: dpa

Köln/Hannover. Nach den Krawallen von Köln hat die eingesetzte Sonderermittlungsgruppe bis Freitagabend 31 Tatverdächtige identifiziert und 32 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das berichtet das Magazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Am 26. Oktober war eine antiislamistische Demonstration der Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“ (Hogesa) eskaliert, an der rund 4.800 gewaltbereite Hooligans und Rechtsextremisten teilnahmen. Bei Straßenschlachten wurden fast 50 Polizisten verletzt.

Nach den Ausschreitungen veranstalteten rechtsextreme Demonstranten in Zügen offenbar eine Hetzjagd auf Migranten. Schaffner hätten in einem Zug von Köln nach Münster Reisende mit Migrationshintergrund vor rechten Hooligan-Attacken im hintersten Abteil in Sicherheit bringen und den Waggon abschließen müssen, berichtete das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf Polizeikreise.

Auf dem Hinweg zur Demonstration sollen Neonazis der Kameradschaft „Aachener Land“ in Düren Zuwanderer zum Verlassen des Zuges genötigt haben. Auch von Polizei-Pannen bei der Demonstration ist die Rede. So habe der Kölner Führungsstab Warnungen des Bundesamtes für Verfassungsschutz vor dem Aufmarsch bei der Einsatzbesprechung mit Polizeiführern verschwiegen.

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