Hells Angels gründen Stützpunkt bei Maastricht

Von: red
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Hells Angels
Ein geflügelter Totenkopf - Vereinssymbol der berüchtigten Motorradgang Hells Angels. Foto: dpa

Maastricht. Wirbel um die Rockergang Hells Angels: Die für brutale Bandenrivalitäten berüchtigte Organisation hat im belgischen Lanaken, nahe der niederländischen Grenze bei Maastricht, einen neuen Stützpunkt eingerichtet. Ein für Sonntag angekündigtes Motorradrennen wurde von den Behörden verboten.

„East Borders“, die neu gegründete Gruppierung der Hells Angels, ist neben „Genk Limburg“ bereits die zweite Abteilung der Motorradgang im Raum Limburg. Vorsitzender der „East Borders“ soll der Hells Angel Carlo Deschuyteneer sein.

Nach Angaben der Limburger Zeitung „Dagblad De Limburger“ ist er der Besitzer eines Maasmechelener Reifencenters, wo es am 20. Mai 2011 zu einem blutigen Aufeinandertreffen gekommen war. Drei Mitglieder der rivalisierenden Motorradgang „Outlaws“ wurden dabei erschossen. Ihre Leichen landeten zusammen mit ihrem Kleinbus im Kanal Zuid Willemsvaart.

Seit Anfang diesen Jahres müssen sich die niederländischen und belgischen Behörden in Limburg nun also mit zwei Gruppierungen der Hells Angels herumschlagen. Ein für Sonntag, 29. Juni, geplantes Motorradrennen, das die Limburger Hells Angels zusammen mit den „East Borders“ geplant hatten, wurde jedoch abgesagt. Der Bürgermeister der Gemeinde Lanaken, Marino Keulen, hat die Veranstaltung im Hinblick auf Verkehrsprobleme.

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