Aachen - Heiß, heißer, am heißesten: Hoch „Achim” heizt ein

Heiß, heißer, am heißesten: Hoch „Achim” heizt ein

Von: epd/red/dapd/dpa
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Hochsommer am Rursee  Foto: S
Der Hochsommer lockte am Rursee viele ins Freidbad. Foto: psm

Aachen. Hoch „Achim” heizt uns tüchtig ein. Am Wochenende zählte unsere Region zu den ganz heißen Ecken der Republik, aber keinen neuen Temperaturrekord gebracht.

„Die 40 Grad-Celsius-Marke wird nicht geknackt”, sagte der Meteorologe Jens Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach.

Spitzenreiter waren am Nachmittag Saarbrücken sowie Andernach und Trier/Petrisberg in Rheinland-Pfalz mit rund 38,5 Grad Celsius. Die aktuelle Hitzewelle könne anders als Ende Juli oder Anfang August, wenn die Tage noch länger und die Nächte kürzer sind, keine Höchstrekordwerte mehr erreichen. „So komisch das im Augenblick klingt, aber wir gehen halt schon langsam auf den Herbst zu”, sagte Hoffmann.

Der Allzeit-Hitzekord des Jahres 2003 mit 40,1 Grad gilt damit weiterhin. Rekordhalter ist Weilerswist im Kreis Euskirchen. Auch in der Region heizte das Zusammenspiel von Hoch „Achim” und Tief „Xenja” tüchtig ein: Sie sorgten für den Zustrom sehr heißer Luft aus Afrika nach Deutschland.

Laut Wetterdienst eifelwetter.de lagen die Temperaturen in Aachen und Stolberg bei rund 37 Grad. 36 Grad maßen Metereologen in Düren. In Rurberg und Woffelsbach waren es 35 Grad und 32 Grad in den Hochlagen von Eifel und Ardennen.

Am Samstag meldete Heinsberg 36 Grad im Schatten - nirgendwo in Deutschland war es an diesem Tag heißer. Und auch in der Nacht zum Sonntag ging es tropisch zu: Am wärmsten war es mit 24,2 Grad in Aachen.

Millionenfach zog es die Deutschen in die Freibäder und Badeseen. Mancherorts musste die Polizei wegen des Massenandrangs Zufahrtsstraßen sperren.

Nach dem heißen Wochenende bringen die kommenden Tage kaum Abkühlung. Vielerorts wird wieder die 30-Grad-Marke überschritten. Die Spitzentemperaturen vom Wochenende werden aber nicht erreicht. Gleichzeitig muss mit Schauern und Gewittern gerechnet werden.

Die Ozonwerte stiegen an zwei Orten in Nordrhein-Westfalen über die erste Warnstufe des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz.
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