Hoensbroek - Heerlener Axtmörder war ein Fall für Psychiatrie

Heerlener Axtmörder war ein Fall für Psychiatrie

Von: fel
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Hoensbroek. Der 41-jährige Mann aus Hoensbroek bei Heerlen, der am Freitag einen Nachbarn mit einer Axt verstümmelt und getötet hat und danach von der Polizei erschossen wurde, ist offenbar den Behörden seit Langem als psychisch gestört bekannt.

Niederländische Medien berichten unter Berufung auf die Polizei in Heerlen, dass der Mann seit über einem Jahr in eine psychiatrische Anstalt, die Mondriaan Zorggroep (in etwa der Landesklinik in Düren vergleichbar) aufgenommen werden sollte. Der Mann habe sich aber beständig geweigert.

Wie die Polizei weiter mitteilte, sei der Mann seit mehr als 13 Jahren behördenbekannt und polizeiauffällig gewesen sein.Die Polizei habe mit dem „ernsthaft verwirrten Mann” bereits mehrfach zu tun gehabt, der Mann wurde aber nie verurteilt oder in Haft genommen.

Eine Explosion der Gewalt

Gegen 14.30 Uhr hatte der 41-Jährige mit einer Axt und einem Samuraischwert auf einen 52-jährigen Nachbarn eingehauen. Der Mann starb fast sofort an seinen schweren Verletzungen. Kurz zuvor hatte er zwei andere Männer, 48 und 50 Jahre alt, schwer verletzt. Sie schwebten zeitweise in Lebensgefahr.

Der Anlass für die „Explosion der Gewalt” wie es die Polizei formuliert, ist bislang nicht ermittelt. Fest steht bislang lediglich, dass der Täter kurz zuvor mit brennenden Fackeln durch die Nachbarschaft lief und versuchte, Tuja-Hecken anzuzünden. Drei Nachbarn - die späteren Opfer - versuchten, ihn davon abzuhalten. Der Täter sei dann weggelaufen und mit seinen Waffen zurückgekehrt.

Kurz nachdem er den Mann getötet hatte, kam die Polizei und forderte ihn mit gezogenen Waffen auf, seine Mordwerkzeuge fallen zu lassen. Der Täter sei aber aggressiv auf die Polizisten losgegangen, heißt es, selbst ein Warnschuss konnte ihn nicht davon abhalten. Ein Polizist erschoss den Mann dann.
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