Halloween-Nacht: Ruhestörungen und Sachbeschädigungen

Von: hr/red/pol
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Halloween
Das beliebte Halloween-Fest aus Amerika ist inzwischen in Deutschland neben Karneval die wichtigste Saison für Kostümgeschäfte. Foto: dpa

Aachen/Düren/Heinsberg. Das alljährliche Halloweentreiben hat in der Region wieder zu vermehrten polizeilichen Einsätzen geführt. Überwiegend wurden Ruhestörungen und Sachbeschädigungen gemeldet. In der Städteregion Aachen gab es diesmal keine „qualitativen Außreißer“.

Im Kreis Düren wurden laut der Polizei 22 Einsätze gemeldet. Dabei kam es zu acht Sachbeschädigungen, die durch das Eierwerfen gegen diverse Hausfassaden verursacht wurden.

In Hückelhoven wurde bei einer Gruppenkontrolle eine Gas- bzw. Schreckschusswaffe sichergestellt. In weiteren Fällen im Kreis Heinsberg wurden Briefkästen durch pyrotechnische Gegenstände beschädigt, Rollläden demoliert und Autos zerkratzt.

194 Einsätze in der gesamten Städteregion

Weniger, aber immer noch viel zu tun, hatte die Aachener Polizei in der vergangenen Halloween-Nacht. Denn die Einsatzzahlen der Ordnungshüter sind in der Nacht von Donnerstag auf Freitag verglichen mit 2012 zurückgegangen. „Von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens haben wir 194 Einsätze in der gesamten Städteregion gezählt“, berichtet der Erste Polizeihauptkommissar Dietmar Ludwig. 2012 seien es noch 260 Einsätze gewesen. Darunter waren mit zwölf Körperverletzungen (2012: 15), zehn Streitigkeiten (19), sechs Schlägereien (acht), elf Mal Randale (13) und einer Sachbeschädigung (zehn) insgesamt 40 sogenannte „tagtypische Einsätze“, wie die Polizei die speziellen Halloween-Einsätze nennt. Die gute Nachricht: Es gab keine „qualitativen Außreißer“, berichtet Dietmar Ludwig, also keine Schwerverletzten.

Handfest ging es vor allem in Köln zu. Die Polizei musste zu vorgerückter Stunde allein 37 Anzeigen wegen Körperverletzungen schreiben.

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