Gutachten zu Todessturz beim Düsseldorfer Rosenmontagszug liegt vor

Von: dapd-nrw
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Düsseldorf. Nach dem Todessturz beim Düsseldorfer Rosenmontagszug liegt der dortigen Staatsanwaltschaft jetzt das Gutachten zu den Ursachen des Unfalls vor.

Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Düsseldorf am Donnerstag und bestätigte damit Medienmeldungen, wonach zwei „Fehlerquellen” für den tragischen Unfall verantwortlich waren, bei dem ein 66-Jähriger aus Krefeld tödlich verletzt wurde.

So verfügte das Tor an der Kaimauer, von dem der Mann am 7. März etwa fünf Meter in die Tiefe gestürzt war, nicht über Sicherungssplinte, mit denen ein Öffnen des Tores zur Rheinseite hätte verhindert werden können. Auch fehlten in dem Bereich der Kaimauer Sicherungsmaßnahmen wie etwa Fangnetze, die tiefe Stürze verhindern.

Nach dem tödlichen Sturz hatte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen. Nach Angaben des Sprechers bleibt nun zu klären, wer für die Versäumnisse verantwortlich ist. Für die Sicherung der Kaimauer ist die Stadt zuständig.
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