Grundsteinlegung für die umkämpfte Großmoschee

Von: ddp/dpa/epd
Letzte Aktualisierung:
Moschee-Neubau Köln Grundsteinlegung Grafik 2009
Nach jahrelangen Kontorversen wurde der Entwurf für das Gotteshaus mehrfach geändert (Grafik aus dem Jahr 2008). Mittlerweile unterstützt ein breites Bündnis aus fast allen politischen Parteien, Kirchen und aus dem Bürgertum das Vorzeigeprojekt. Grafik: dpa

Köln. In Köln wird am Samstag gegen 11 Uhr an der Venloer Straße im Stadtteil Ehrenfeld der Grundstein für die erste repräsentative Moschee in der Stadt gelegt. Das Gebäude, das von der türkisch-islamischen staatlichen Organisation Ditib nach Plänen des deutschen Architekten Paul Böhm errichtet wird, soll eine rund 35 Meter hohe Kuppel und 55 Meter hohe Minarette haben.

Zu dem Festakt werden unter anderem NRW-Integrationsminister Armin Laschet (CDU) und Vertreter der beiden großen christlichen Kirchen sowie der Jüdischen Gemeinde erwartet. Aus der Türkei kommt zudem der Präsident des Amtes für Religiöse Angelegenheiten der Türkei, Ali Bardakoglu.

Die jahrelangen kontroversen Diskussionen um den Bau der Moschee hatten bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Negativ aufgefallen waren die Aktionen des mittlerweile als der rechten Szene zuzuordnenden, damals eigens gegründeten Bündnisses „Pro Köln” aufgefallen, die bundesweit Schlagzeilen über das Großprojekt machten.

Inzwischen unterstützt ein breites Bündnis aus Parteien, Kirchen, Vereinen und Bürgertum das Projekt.
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