Berlin - Großes Staraufgebot bei der CHIO-Premiere in Berlin

Großes Staraufgebot bei der CHIO-Premiere in Berlin

Von: mku
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Prominenz in Berlin: CHIO-Verm
Prominenz in Berlin: Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und der ALRV-Präsident Carl Meulenbergh. Foto: Niels Knippertz

Berlin. Mit einem gesellschaftlichen Ereignis in der Hauptstadt hat der CHIO Aachen 2011 sein diesjähriges Partnerland Italien vorgestellt.

In Anwesenheit von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit und Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle kündigte CHIO-Vermarkter Michael Mronz „anlässlich des 150-jährigen Staatsbestehens von Italien” für die Eröffnungsfeier am 12. Juli unter anderem „die legendären berittenen Carabinieri” an.

Gemeinsam mit seinem Sponsor Airberlin hatte der Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Show und Sport geladen, darunter auch Schauspielerin Nadeshda Brennicke, Kabarettist Eckhard von Hirschhausen, Gazprom-Germania-Chef Vladimir Kotenev, Medienmogul Kalheinz Kögel, der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios Ulrich Deppendorf und Reitsport-Asse wie Janne Friederike Meyer, Weltmeisterin im Springreiten oder der vielfache Voltigierweltmeister Kai Vorberg.

„Ich finde es klasse, dass Aachen nach Berlin kommt, um hier sein Partnerland zu verkünden. Diese Bekanntgabe des weltgrößten Reitturniers steht der Hauptstadt gut zu Gesicht”, sagte Wowereit gegenüber unserer Zeitung - und hielt vergeblich Ausschau nach seinem Aachener Kollegen Marcel Philipp, der abgesagt hatte. Michael Mronz, begleitet vom kompletten Vorstand und Aufsichtsrat des ALRV, will die Berliner Bühne zu einer ständigen Einrichtung machen: „Der CHIO ist das offizielle Turnier Deutschlands, da liegt es nahe, mit diesem besonderen Abend in die Hauptstadt zu gehen.”

Über den roten Teppich flanierten auch Unternehmerin Alexandra Oetker, Kanzleramtschef Ronald Profalla, Verleger Florian Langenscheidt, der Berliner-Generalmanager Martin Hoffmann und Hinrich Romeike, Doppel-Olympiasieger in der Vielseitigkeit.

Letzterer vertiefte sich lange in ein Gespräch mit der arabische Vollblüter züchtenden Nadeshda Brennicke - und berichtete dabei von seinen Vortragsreisen: „Ich spreche über Motivation, das Erreichen von Zielen und darüber, wie man gestärkt aus Niederlagen hervorgeht. Dabei spielt nichts Erlerntes eine Rolle, sondern nur von mir Erlebtes.”

„Erlebt” hat Rainer Brüderle ehedem „pure Angst vor Pferden”, wie der Minister zwischen Pizza, Pasta und Vino unserer Zeitung erzählte. „Nach meinem Examen habe ich diese Furcht dann als 26-Jähriger mit einem gezielten Reitunterricht erfolgreich bekämpft”, so Brüderle. Während die drei italienischen Sopranistinnen „Appassionante” ihre Arien schmetterten, scharte sich der ALRV-Aufsichtsrat um seinen nun wieder genesenen Vize Baron Wolf von Buchholtz, der bei einer Jagd in Tansania von einem Büffel attackiert worden war und schwere Kopfverletzungen erlitten hatte.

Die gesellschaftliche CHIO-Premiere in Berlin erlebte eine lange Nacht. „Eine gute Entscheidung. Hier kann man netzwerken ohne Ende”, meinte Romeike. Und Klaus Wowereit hatte nur ein Problem: „Der Wahlkampf hält mich vom Gegenbesuch beim Turnier in Aachen leider ab.”
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