Düsseldorf - Glatteis überrascht Autofahrer: Über 200 Unfälle

Glatteis überrascht Autofahrer: Über 200 Unfälle

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Düsseldorf. Glatteis hat am frühen Montag die Autofahrer im Berufsverkehr in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens ins Rutschen gebracht. Die Polizei zählten mehr als 200 Unfälle und mindestens mindestens 40 Verletzte, davon rund 10 Schwerverletzte.

Die Hälfte der Unfälle ereignete sich am Niederrhein.

Vielfach seien die Menschen von der Glätte überrascht worden, mit der sie bei Temperaturen über Null offenbar nicht gerechnet hätten, teilte die Landesleitstelle in Neuss am Morgen mit. Der Boden sei aber noch gefroren gewesen. Ein Polizeisprecher bezeichnete die Lage vor allem auf den Nebenstraßen als „sehr tückisch”. Die Glätte setzte teilweise bereits am Sonntagabend ein.

Im Kreis Wesel meldete die Polizei allein 40 Unfälle. Im Kreis Neuss verursachte überfrorene Nässe 23 Unfälle. In Uedem (Kreis Kleve) wurde ein 36 Jahre alter Autofahrer schwer verletzt, als er auf spiegelglatter Fahrbahn gegen einen Baum schleuderte. In St. Tönis (Kreis Viersen) krachte eine 52-Jährige mit ihrem Wagen zunächst vor eine Mauer und dann gegen eine Laterne und einen Baum. Sie und ihr 55 Jahre alter Beifahrer wurden schwer verletzt.

In Hürth bei Köln zählte die Polizei von Sonntagabend bis Montagmorgen 28 Glatteis-Unfälle. Dabei wurden acht Menschen verletzt. In Bergisch Gladbach kam es zu 13 Unfällen mit insgesamt vier Verletzten. Im Kreis Lippe ereigneten sich 25 Glätteunfälle. In Horn-Bad Meinberg wurde ein 19 Jahre alter Mann schwer verletzt, als er mit seinem Auto von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte.

Die Polizei appelliert an alle Autofahrer, vorsichtig zu fahren: Auch wenn die Temperaturen tagsüber schon wieder über dem Gefrierpunkt lägen, könne es immer noch frostige Nächte geben, die auf den nassen und feuchten Straßenbelägen zu Glatteis führten.
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