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Geisterfahrer: Zwei Tote auf der A 3

Von: dpa
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Köln. Ein Falschfahrer hat am Dienstagabend auf der Autobahn 3 bei Köln einen Unfall mit zwei Toten verursacht.

Nach Angaben eines Polizeisprechers war der 21-Jährige an der Anschlussstelle Köln-Mülheim in falscher Fahrtrichtung auf die A 3 Richtung Frankfurt aufgefahren. Nach etwa 1,5 Kilometern stieß er auf der dritten Spur frontal mit dem entgegenkommenden Auto eines Mannes aus dem Kreis Germersheim in Rheinland-Pfalz zusammen. Der 41-Jährige und der aus Waltrop im Kreis Recklinghausen stammende Geisterfahrer starben noch an der Unfallstelle.

Der Aufprall war nach Polizeiangaben so heftig, dass der Wagen des 21-Jährigen regelrecht abhob und halb auf der Mittelschutzplanke landete. Der junge Mann, der nach ersten Erkenntnissen nicht angeschnallt war, wurde aus dem Wagen geschleudert. Der 33 Jahre alte Fahrer eines dritten Autos, das in die Unfallstelle fuhr, blieb unverletzt.

Warum der Waltroper falsch auf die A 3 auffuhr, war zunächst unklar. Es gebe aber keinerlei Hinweise darauf, dass er sich selbst töten wollte, sagte ein Polizeisprecher. Der Falschfahrer, der aus seiner Sicht in Richtung Oberhausen fuhr, sei auf dem Weg nach Hause gewesen.

Die Autobahn musste in Richtung Frankfurt zwischen Kreuz Leverkusen und Köln-Mülheim vier Stunden lang voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet, es bildete sich ein etwa drei Kilometer langer Stau.

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