Radarfallen Blitzen Freisteller

„Gasunglück” in Berufsschule wohl Schülerstreich

Von: dpa
Letzte Aktualisierung:

Leverkusen. Ein Schülerstreich mit versprühtem „Toilettenspray” hat zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr in einer Berufsschule in Leverkusen geführt.

20 Schüler hatten eine zunächst unbekannte Substanz eingeatmet und heftige Hustenattacken erlitten. Sie mussten am Freitag mit Atemwegsproblemen und gerötetem Rachen vorsorglich in eine Klinik gebracht werden, wie die Polizei in Köln mitteilte.

Die Jugendlichen waren nach der Frühstückspause ins Klassenzimmer gekommen und bekamen heftige Hustenanfälle und Kopfschmerzen. Es sei unklar, wer wie welche Substanz versprüht habe und ob es sich um Vorsatz oder ein Versehen gehandelt habe. Später hieß es, es habe sich wohl um „Klospray” gehandelt.

Die Polizei schloss einen technischen Defekt aus und ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt. Das gelte auch, wenn sich der Fall „nur” als Schülerstreich herausstellen sollte. Offenbar wollten Jugendliche den Unterricht boykottieren.

Rund 70 Schüler mussten das Gebäude sicherheitshalber verlassen. Die Feuerwehr stellte in ihren Messungen aber keine Rückstände fest.

Die Homepage wurde aktualisiert