Büchel - Friedensaktivistin kämpft weiter gegen Atomwaffen in der Eifel

Friedensaktivistin kämpft weiter gegen Atomwaffen in der Eifel

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Büchel. Eine Friedensaktivistin aus der Eifel will weiter juristisch gegen die Stationierung von US-Atomwaffen in Büchel kämpfen. Nachdem das Verwaltungsgericht Köln am Dienstag die Abweisung der Klage der 68-Jährigen bekannt gab, kündigte sie Berufung an.

Es gebe zwar noch Beratungsbedarf, sie wolle aber vor das Oberverwaltungsgericht in Münster ziehen, sagte sie der Nachrichtenagentur dapd.

Die Aktivistin will mit dem Verfahren den Abzug der möglicherweise 20 in Büchel gelagerten Atombomben erzwingen. Die 68-Jährige, die etwa 3,5 Kilometer von dem Fliegerhorst entfernt lebt, hatte geltend gemacht, ihre Sicherheit sei nicht gewährleistet. Sie befürchtet einen Terroranschlag auf den Fliegerhorst. Zudem sei die nukleare Abschreckung völkerrechtlich nicht zulässig.

Das Verwaltungsgericht Köln konnte keine Rechtsverletzung durch die beklagte Bundesrepublik Deutschland erkennen und wies die Klage ab.
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